Warum wurde eine neue Kirche gebaut?

Die St. Jakobuskirche ist eine Tochterkirche von St. Vincentius. Weil der Kirchenraum von St. Vincentius schon seit der Jahrhundertwende nicht mehr ausreichte, um der durch die Industrialisierung wachsenden Zahl der Gläubigen zu entsprechen, wurde in den Vororten und Außenbezirken zunächst in Oberlohberg, dann in Lohberg eine Kirche gebaut. Aufgrund der zunehmenden Bautätigkeit zwischen den Kirchen St. Vincentius und St. Marien wurde dem Drängen vieler Bewohner nachgegeben, eine Kirche im Klarabezirk zu bauen. Den Namen erhielt die Kirche nach Jacob Baers.

Der Schutzpatron

Jakobus der Ältere war der Sohn des Fischers Zebedäus und der Salome sowie der ältere Bruder des Jüngers Johannes. Jesus gab den zwei Brüdern wegen ihres Eifers den Beinamen “Boanerges”, “Donnersöhne” (Mk 3, 17). Jakobus zählte neben seinem Bruder und Petrus zu den drei bevorzugten Jüngern, die bei der Verklärung Jesu und in seiner Todesangst im Garten Gethsemane zugegen waren. Der Überlieferung nach verkündete er nach Pfingsten in der Gegend um Samaria – das heutige Shomron – und Jerusalem das Evangelium, bis er durch König Herodes Agrippa I. von Judäa im Jahr 43 enthauptet wurde. Jakobus war somit der erste Märtyrer unter der Aposteln (Apg. 12, 1 – 2).

Mitarbeiter in der Kirche:

Küster

Frau Berendes, Herr Willy von der Landwehr, Herr Hermann Garver, Herr Alfred Freck, Frau Änne Frankemölle, Frau Gabriele Hagen, Frau Else Freck, Frau Hildegard Jozefowski, Frau Bettina Grönick, Frau Gisela Haase.

Hauptamtliche und nebenberufliche Organisten

Herr Hermann Feldkamp, Herr Heinz Kersken, Herr Willy von der Landwehr, Herr Reiner Schmidt, Herr Hubert Nigbur, Herr Norbert Schild, Herr Uwe van de Loo, Frau Henrike Hantsch, Herr Stefan Madrzak, Herr Christof Bartusek, Frau Annegrit Peters, Herr Ludger Jerabek, Stella Seitz und Michael Lex.

Seelsorger, die aus der Pfarrgemeinde hervorgegangen sind:

Pater Hermann-Josef Gilhaus S.V.D., wurde am 08. Dezember 1963 im Missions-Priesterseminar zu St. Augustin bei Siegburg zum Priester geweiht. Die feierliche Primiz wurde am 29. Dezember gefeiert. Es war die erste Heimatprimiz in der Gemeinde St. Jakobus.

Pater Dr. Hermann Gilhaus starb am 08. Juni 1993 in München;

Pfarrer Klemens Schneider, wurde am 25. Mai 1980 im Dom zu Münster durch Bischof Reinhard Lettmann zum Priester geweiht. Die Primiz feierte er am Pfingstmontag, 26. Mai 1980. Seine erste Kaplansstelle hatte er von 1980 bis 1984 in St. Marien, Wilhelmshaven. Es folgt eine weitere Kaplanszeit von 1985 bis 1989 in St. Elisabeth, Rheine. Von 1989 bis 1993 übernahm er die Aufgabe des Diözesanpräses.

Seit 1993 arbeitet Klemens Schneider als Pfarrer in St. Peter, Waltrop. Im Jahr 2002 wurde er zum Dechant im Dekanat Datteln ernannt.

Erwähnen können wir noch Pfarrer Rainer B. Irmgedruth, der lange Zeit in unserer Pfarrgemeinde gewohnt hat, jedoch nicht mehr z. Zt. der Weihe.

Frau Maria Gilhaus, Frau Johanna Berendes und Frau Elisabeth Killewald sind in einen Orden eingetreten.

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