Ehe - die kirchliche Trauung

Was bedeutet das Sakrament der Ehe       Ablauf in unserer Pfarrei
 

„...vor Gottes Angesicht nehme ich Dich an.
Ich verspreche Dir die Treue in guten und bösen Tagen
in Gesundheit und Krankheit
bis der Tod uns scheidet.
Ich will Dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.
Trage diesen Ring als Zeichenunserer Liebe und Treue.

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen...“

 


Was bedeutet das Sakrament der Ehe

Wir Menschen sehnen uns nach genau so einer Verlässlichkeit und Stärke, die im Vermählungswort während der kirchlichen Trauung zum Ausdruck kommt. Auf dieser Zusage ruht Gottes Segen. Immer wieder bitten Paare darum, im Rahmen der gottesdienstlichen Feier in einer Kirche einander das Ja-Wort zu schenken. Die häufigste Aussage ist dabei: „Wir wollen nicht auf den Segen Gottes verzichten.“ Für andere ist es ein selbstverständlicher Ausdruck ihres gelebten und praktizierten Glaubens als Christen in der Kirche. Ein Sakrament ist immer ein Zeichen dafür, dass Gott treu ist und uns zur Seite steht. Dadurch schenkt er uns seine Nähe. Dort, wo Mann und Frau sich lieben und einander die Liebe und Treue für ihr gemeinsames Leben zusagen, wird daher immer auch etwas von Gottes Liebe zu uns Menschen deutlich. Deshalb sagen Katholiken auch von der Ehe, dass sie ein „Sakrament“ ist.

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Ablauf in unserer Pfarrei

Einige vorbereitende Momente sind bei der kirchlichen Trauung in unserer Pfarrgemeinde St. Vincentius  zu beachten. Grundsätzlich können Sie in jeder unserer Kirchen heiraten. Um genügend Zeit zur Vorbereitung zu haben ist es sinnvoll, die Trauung spätestens ein halbes Jahr vor dem geplanten Termin im Pfarrbüro anzumelden. Hier können wir den Termin Ihrer kirchlichen Trauung festlegen. Kirchliche Trauungen sind dabei in allen unserer sechs Kirchen möglich, an jedem Freitag und an jedem Samstag, bis spätestens um 15.00 Uhr. Auch während der Regelgottesdiente sind ggf. Trauungen nach Absprachen möglich.

Von den getauften Ehepartnern wird eine aktuelle Taufbescheinigung verlangt, die problemlos bei dem entsprechenden Taufpfarramt angefordert werden kann. Sie darf zum Zeitpunkt der Trauung nicht älter als sechs Monate sein. Wenn Sie schon einmal standesamtlich oder kirchlich verheiratet waren,  ist es notwendig, dies bereits bei der Anmeldung zu sagen, da in diesem Fall eine Absprache auch mit dem Bischöflichen Generalvikariat Münster nötig ist. Dies gilt auch für Trauungen mit Partnern, die keiner christlichen Kirche angehören, bzw. für Trauungen, die in einer nichtkatholischen Kirche stattfinden sollen.  Die Trauzeugen müssen nicht unbedingt einer christlichen Kirche angehören, da sie im Unterschied zur Übernahme eines Patenamtes bei der Taufe oder Firmung hier lediglich den Abschluss der Trauung bezeugen. Der Geistliche, der dann im Namen der Kirche das Eheversprechen entgegen nehmen wird, meldet sich bald nach der Anmeldung bei Ihnen, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Das folgende Gespräch dient dem Kennenlernen, der Verständigung über die Motivationen zur kirchlichen Trauung. Gleichzeitig wird er Ihnen einige Erklärungen über Sinn und Bedeutung der christlichen Trauung geben. In weiteren Treffen wird über die Art (Eucharistiefeier oder Wortgottesdienst) und die Gestaltung (Musik, Blumenschmuck, Texte…) des Trauungsgottesdienstes gesprochen.  Wir stehen Ihnen gerne zur Seite bei der Gestaltung eines der schönsten und wichtigsten Tage in Ihrem Leben. Zur Vorbereitung auf das Lebenssakrament der Ehe gibt es auch das erweiterte Angebot von Vorbereitungsabenden oder Wochenenden, die Sie mit anderen Paaren unter Anleitung von Seelsorgern und Ehepaaren verbringen können. Dazu gibt es auch Informationen in unseren Pfarrbüros.

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