Podiumsdiskussion „Sterben in Würde-aber wie?“

Nach dem furiosen Auftakt der diesjährigen ökumenischen Woche im Gottesdienst am Pfingstmontag, ging es am Dienstag, 10. Juni, im Johannahaus um die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem schwierigen und anspruchsvollen Thema. Dass der ökumenische Arbeitskreis Stadtmitte mit der Frage nach einem würdevollen Sterben ganz offensichtlich den Nerv vieler Menschen getroffen hatte, zeigte der sehr gute Besuch dieser Veranstaltung.

Auf dem Podium diskutierten, moderiert von Pfarrer Armin von Eynern, Vertreter von Krankenhausseelsorge, Ärzteschaft und ambulantem Hospizdienst, sowie ein Vorstandsmitglied der „Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben“. Während dieser dafür plädierte, jedem Sterbewilligen beratend, bis zur Begleitung in den Suizid, zur Seite zu stehen, warnten die anderen Podiumsteilnehmer an dieser Stelle vor einer Legalisierung der Sterbehilfe. Vielmehr sei es gesellschaftliche und besonders kirchliche Aufgabe, ein Netzwerk zu schaffen, das dem sterbenden Menschen Angst nimmt und es ermöglicht, weitgehend schmerz- und beschwerdefrei den letzten Lebensabschnitt zu gestalten. Hier sei die Einbeziehung und Beratung des familiären Umfeldes des Betroffenen von besonderer Bedeutung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdenkliche Gesichter im Publikum

 


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