Abschied von Schwester Plautilla und Schwester Wiltrudis

Am 13. Januar feiert die Katholische Kirchengemeinde St. Vincentius im Rahmen der Messfeier um 12.00 Uhr den Abschied der beiden Clemensschwestern Plautilla und Wiltrudis von Dinslaken. Sie waren 40 Jahre im Krankenhaus St. Vinzenz und im Altenpflegeheim St. Franziskus tätig.

Beide hatten sich in Rhede kennengelernt und waren gemeinsam hierhergekommen – wie Schwester Plautilla sagt: in meine Heimat.

Geboren wurde Plautilla als erstes von sechs Kindern in Heilsberg in Ostpreußen und hatte während der Besatzung durch russische Soldaten mit ihren Geschwistern eine schwere Prüfung zu bestehen. Mit 13 Jahren musste sie jeden Morgen um fünf Uhr aufstehen, 13 Kühe melken und die Kälber tränken.
Schwester Plautilla war dreißig Jahre lang das Gesicht des Vinzenz-Krankenhauses, denn sie tat Dienst an der Pforte. Vielen wird sie nicht nur als die Schwester, die an der Pforte saß, in Erinnerung bleiben, sondern auch als „Schwester in Bewegung“, denn sie ist achtzehnmal nach Kevelaer gepilgert. In den letzten zehn Jahren, bis 2017, war sie im Altenpflegeheim St. Franziskus tätig – wie auch Schwester Wiltrudis, die dem Haus, das im April sein 25jähriges Bestehen feiert,  vom Baubeginn an verbunden war.


 

Schwester Plautilla war dreißig Jahre lang das Gesicht des Vinzenz-Krankenhauses, denn sie tat Dienst an der Pforte. Vielen wird sie nicht nur als die Schwester, die an der Pforte saß, in Erinnerung bleiben, sondern auch als „Schwester in Bewegung“, denn sie ist achtzehnmal nach Kevelaer gepilgert. In den letzten zehn Jahren, bis 2017, war sie im Altenpflegeheim St. Franziskus tätig – wie auch Schwester Wiltrudis, die dem Haus, das im April sein 25jähriges Bestehen feiert,  vom Baubeginn an verbunden war.
Beide Schwestern lebten in Dinslaken in einer kleinen Kommunität. Jetzt sind sie immer noch am gleichen Ort, nämlich in Dülmen. Schwester Plautilla wohnt aber im Maria Ludwig Stift, währen Schwester Wiltrudis vor kurzem in die Heilig Geist Stiftung eingezogen ist. Beide stehen weiterhin im intensiven Austausch und dürften in Erinnerungen schwelgen…

Nach der Messfeier am 13. Januar besteht im Medienraum des Krankenhauses die Gelegenheit, sich von beiden persönlich zu verabschieden.

Barthel Kalscheur, Pfarrer

 

  Fenster in der Kapelle des Vinzenzhospitals (Ausschnitt)

 

 

 


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