Kirchenkrippe St. Marien

In diesem Jahr ist coronabedingt vieles anders, auch beim Aufstellen der Kirchenkrippe in St. Marien Lohberg. Im Oktober sah es noch so aus, dass vieles beim alten, bewährten bleiben kann. 

Mit Verschärfung der Corona Schutzmaßnahmen Anfang November hatten wir vom Krippenkreis erst die Überlegung, unsere Kirchenkrippe in der gewohnten Form gar nicht aufzubauen evtl. nur ein paar Figuren ohne Landschaft und Kulisse im Chorraum. Es kam eine Unsicherheit auf bezüglich  unseres Schutzes und ob überhaupt Helfer gefunden werden.

Als bekannt wurde, dass am Heiligabend die Kirchen zum Besuch außerhalb des Gottesdienstes offen sind, haben wir uns sofort in Absprache mit dem Gemeindeausschuss entschlossen, die Krippe in gewohnter Weise aber mit weniger Fläche und Aufwand aufzubauen.

So wird dieses Jahr die Botschaft des Engels an Maria, dass sie den Retter der Welt gebären soll, nicht in der Kapelle und in der Krippenlandschaft integriert, sondern an der linken Seite des Chorraums mit eigener Kulisse, dargestellt. So kann in der Zeit an der Krippenlandschaft gearbeitet werden und man entzerrt alles etwas.

Der Besuch Marias bei ihrer Cousine Elisabeth sowie die Herbergssuche wird wieder in der Krippenlandschaft integriert. Die Kapelle kann dieses Jahr nicht für die Krippe genutzt werden, da die Fläche sonst zu groß wird. Das Hirtenfeld wird in den Chorraum verlegt, und es werden auch keine Teiche mit Wasser angelegt, da es sehr zeit- und arbeitsintensiv ist.

Wir sind gezwungen, durch Corona Schutzmaßnahmen mit nur 4-5 Personen für ca. 1,5 Stunden unter Abstandeinhaltung, Mund- Nasenschutz tragend und einem Zeitkonzept, die Krippe aufzubauen. Trotz allem haben viele Helfer sich zur Mitarbeit bereiterklärt. Das ist sehr schön und freut uns vom Krippenkreis.

Beweggründe, trotz aller Auflagen war für uns, dass die Geburt Christi ein so wichtiges Ereignis ist, das man es trotz Corona darstellen muss. Viele Menschen werden durch die neue Situation Weihnachten nicht zu den Gottesdiensten aus verschiedenen und nachvollziehbaren Gründen  kommen können und haben die Möglichkeit, die Kirche in weihnachtlichem Schmuck mit Bäume und Krippe zu besuchen, auch zum stillen Gebet vor Gott, ohne großer Menschenansammlung und um eine Corona Ansteckung zu minimieren. Weiter kann man Postkarten von der Krippe und ein Krippenbuch für daheim gebliebene erwerben.

Die Kirche ist zum Besuch der Krippe und zum stillen Gebet ganztägig am Heiligen Abend und zwischen den Feiertagen von 15:00 bis 17:00 Uhr  geöffnet, und bis 11:00 Uhr nach den Weihnachts- bzw. Sonntagsgottesdiensten und natürlich zu den bekannten Werktagsgottesdiensten.

Wir freuen aus auf rege Nutzung der Angebote und hoffen, dass wir nächstes Jahr die Krippe wieder in gewohnter Weise aufbauen können.

 

Für den Krippen Kreis

Johannes Boscheinen

 

 


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