kfd-Angebot offene Kirche Heilig Geist

Die kfd-Mitglieder in Heilig Geist bieten den Besuchern der offenen Kirche in der gottesdienstlosen Zeit während der Öffnungszeiten in der Kirche einige Stationen eines Kreuzweges an.
Der Kreuzweg wird bis in die Karwoche hinein zweimal wöchentlich erweitert. Die ausgelegten Stationstexte dürfen gerne mitgenommen werden.
 

 

Station I

Verraten

Jesu Kreuzweg nimmt seinen Beginn bereits mit dem Verrat durch Judas und seiner Verhaftung im Garten Getsemani.
In der Bibel lesen wir dazu folgenden Text:
Noch während er redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohepriestern, den Schriftgelehrten und den Ältesten geschickt worden.
Der ihn auslieferte, hatte mit ihnen ein Zeichen vereinbart und gesagt: Der, den ich küssen werde, der ist es. Nehmt ihn fest, führt ihn sicher ab!
Und als er kam, ging er sogleich auf Jesus zu und sagte: Rabbi! Und er küsste ihn.
Da legten sie Hand an ihn und nahmen ihn fest.

 

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Station II

Angeklagt

Jesus wird vor Pilatus gestellt und angeklagt. Dazu lesen wir folgenden Bibeltext:
Das Verhör vor Pilatus:
Gleich in der Frühe fassten die Hohepriester, die Ältesten und die Schriftgelehrten, also der ganze Hohe Rat, über Jesus einen Beschluss. Sie ließen ihn fesseln und abführen und lieferten ihn Pilatus aus. Pilatus fragte ihn: Bist du der König der Juden? Er antwortete ihm: Du sagst es. Die Hohepriester brachten viele Anklagen gegen ihn vor. Da wandte sich Pilatus wieder an ihn und fragte: Willst du denn nichts dazu sagen? Sieh doch, wie viele Anklagen sie gegen dich vorbringen. Jesus aber gab keine Antwort mehr, sodass Pilatus sich wunderte. Jeweils zum Fest ließ Pilatus einen Gefangenen frei, den sie sich ausbitten durften. Damals saß gerade ein Mann namens Barabbas im Gefängnis, zusammen mit anderen Aufrührern, die bei einem Aufstand einen Mord begangen hatten. Die Volksmenge zog zu Pilatus hinauf und verlangte, ihnen die gleiche Gunst zu gewähren wie sonst. Pilatus fragte sie: Wollt ihr, dass ich euch den König der Juden freilasse? Er merkte nämlich, dass die Hohepriester Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatten. Die Hohepriester aber wiegelten die Menge auf, lieber die Freilassung des Barabbas zu fordern. Pilatus wandte sich von Neuem an sie und fragte: Was soll ich dann mit dem tun, den ihr den König der Juden nennt? Da schrien sie: Kreuzige ihn! Pilatus entgegnete: Was hat er denn für ein Verbrechen begangen? Sie aber schrien noch lauter: Kreuzige ihn! Darauf ließ Pilatus, um die Menge zufriedenzustellen, Barabbas frei. Jesus lieferte er, nachdem er ihn hatte geißeln lassen, zur Kreuzigung aus.

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Station III

Kraftlos

 

 

Jesus ist durch Pilatus zum Tode verurteilt worden. Er nimmt das schwere Kreuz auf seine Schultern. Doch er erhält Hilfe auf seinem Weg. Auch davon erzählt uns die Bibel:
Als sie Jesus hinausführten, ergriffen sie Simon, einen Mann aus Cyrene, der gerade vom Feld kam. Ihm luden sie das Kreuz auf, damit er es hinter Jesus hertrage.

 

 

 

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Station IV

Voller Trauer

 

Jesus macht sich auf den Weg nach Golgota, dem Ort, an dem er sterben wird. Auf seinem Weg trifft er auch Menschen, die um ihn weinen:
Es folgte ihm eine große Menge des Volkes, darunter auch Frauen, die um ihn klagten und weinten.
Jesus wandte sich zu ihnen um und sagte: Töchter Jerusalems, weint nicht über mich; weint vielmehr über euch und eure Kinder!

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Station V

Verspottet
Jesus wird gekreuzigt. Am Kreuz hängend, muss er den Spott der Menschen um ihn herum ertragen. Die Bibel schreibt dazu:

Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen: Ach, du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen?
Rette dich selbst und steig herab vom Kreuz!
Ebenso verhöhnten ihn auch die Hohepriester und die Schriftgelehrten und sagten untereinander: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten.
Der Christus, der König von Israel! Er soll jetzt vom Kreuz herabsteigen, damit wir sehen und glauben. Auch die beiden Männer, die mit ihm zusammen gekreuzigt wurden, beschimpften ihn.


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Station VI

Begegnung mit dem Tod

Jesus stirbt am Kreuz. Lesen wir, wie die Bibel den Moment von Jesu Sterben beschreibt:
Es war schon um die sechste Stunde, als eine Finsternis über das ganze Land hereinbrach - bis zur neunten Stunde.
Die Sonne verdunkelte sich. Der Vorhang im Tempel riss mitten entzwei.
Und Jesus rief mit lauter Stimme: Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.
Mit diesen Worten hauchte er den Geist aus.

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