Zeitzeugnisse in Wort und Bild

Unter dem Titel
"30 Jahre Deutsche Wiedervereinigung"
berichtet der Geschichtsforscher Peter Keup über seine Erfahrungen als Stasi-Opfer,
Bilder des Fotografen Martin Büttner erzählen vom Leben vor und nach der Wende.
Sonntag, 21.Juni, 17.00 Uhr, Herz-Jesu-Kirche

 

Der lange in Dinslaken lebende Peter Keup beendete nach Einsicht in die Stasi-Unterlagen seine Karriere als erfolgreicher Turniertänzer und beschäftigte sich mit der Erforschung der deutschen Geschichte vor und nach der Wende. Er selbst und seine Familie haben die zwanghafte Unterdrückung freiheitlicher Gedanken und Verhaltensweisen in der ehemaligen DDR erfahren. Er berichtet hiervon und von fehlender Rechtsstaatlichkeit und seiner Zeit der Inhaftierung in Cottbus. Für Peter Keup steht fest: Demokratie ist nichts Selbstverständliches und ein hohes freiheitliches Gut. Unter diesem Aspekt hält er seine vielfältigen Vorträge auf der ganzen Welt.

 

 

Martin Büttner, Fotograf aus Dinslaken, hat während seines Studiums an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig eine Fotodokumentation mit ausdrucksstarken Bildern aus verschiedensten Situationen als Abschlussarbeit erstellt.  Sie trägt den Titel:

Zeitzeichen – Bilder vor und nach der Wende.

Der Charakter dieser Fotos  ergänzt in eindrucksvoller Weise den Vortrag von Peter Keup.

 

 

 

Eine Einführung in die Ausstellung gibt der Künstler Alfred Grimm. 

Die Fotos von Martin Büttner sind weiterhin zu sehen an den Öffnungszeiten der Her-Jesu-Kirche bis zum Tag des „offenen Denkmals“ am 13.09.2020.

Der Förderverein Herz-Jesu-Kirche Oberlohberg e.V. lädt herzlich zu dieser Veranstaltung ein und  weist darauf hin, dass die zur Zeit gültigen Hygienebestimmungen zu beachten sind.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher ist eine vorherige telefonische Anmeldung
dringend erforderlich bei Käthi Klein: 02064/92274.

Die Veranstaltung wurde gefördert aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben"


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