Wie sieht mein persönliches Paradies aus?

Eine Frage, über die man sich, glaube ich, nicht so oft Gedanken macht. Denn, wann sprechen wir im Alltag schon übers Paradies? Vielleicht benutzen wir mal so eine Redewendung, wenn wir im Urlaub an einem ganz tollen Ort sind und dieser unserer Paradiesvorstellung entspricht. Oder aber die Werbung möchte uns etwas verkaufen, durch das wir uns ganz bestimmt „wie im Paradies“ fühlen. Doch was verbinden wir persönlich mit der Vorstellung vom Paradies? Ich kann mir vorstellen, es ist ein Ort, an dem wir uns wohlfühlen. Vielleicht, wo es schön warm ist, die Natur uns begeistert, wir friedlich leben können, mit Menschen um uns herum, die wir mögen. Ein Ort, wo alles perfekt ist und wir nicht viel tun müssen. Vielleicht kommt uns auch die Bibelstelle „ein Land, in dem Milch und Honig fließen“ in den Kopf – nur, dass es bei uns halt nicht mehr Milch und Honig wären, sondern andere Dinge, die wir gerne ohne Ende hätten.
Schauen wir uns aber den Beginn der Bibel an, wird im Buch Genesis das Paradies, in dem die ersten beiden Menschen leben, als Garten beschrieben. Ein Garten, der ganz wundervoll ist und voll von unterschiedlichen Tieren, Blumen, Bäumen, Obst etc.  Es ist alles da, was das Herz begehrt. Und wäre so ein Ort nicht herrlich? Ein Ort, an dem man den ganzen Tag herumschweifen kann? Nur, wer den Text genau liest, wird feststellen, dass nicht mit einem Wort von einem Gärtner die Rede ist. Und wer schon mal einen Garten besessen hat oder sich z.B. um seine Zimmerpflanzen kümmert, weiß, dass diese Pflege benötigen. Und dass gerade ein sehr prachtvoller Garten auch sehr arbeitsintensiv ist. Das heißt, schon dieser Bibeltext impliziert, dass das Paradies auch mit Arbeit verbunden ist. Dass es an diesem wunderbaren Ort nicht nur ums „Nichts tun“ geht, sondern dass der Mensch auch eine sinnvolle Beschäftigung und damit auch Verantwortung übernehmen muss. Etwas, womit er sich auseinandersetzen kann und was vielleicht auch Herausforderungen mit sich bringt, damit er an ihnen wachsen kann. Und seien wir doch mal ehrlich: Ohne das alles würde es doch sehr wahrscheinlich auch bald ziemlich langweilig werden. Auf diesem Hintergrund, finde ich, sollten wir uns jetzt noch einmal die Frage stellen: Wie sieht mein persönliches Paradies aus?
Mareike Schraut, Pastoralreferentin

Archiv

Wie sieht mein persönliches Paradies aus? - Pastoralreferentin Mareike Schraut

Auf alles verzichten? - Pastor Thomas Berger

Wo ist mein Platz? - Pastoralreferent F.-J- Roth

Der Ort, an dem der Himmel die Erde küsst - Pastoralreferentin Mareike Schraut

Sieben Vorsätze als Gebet -  Pfarrer Barthel Kalscheur

Mariä Aufnahme in den Himmel - P. Samuel Mathew Kidangil

Der heilige Pfarrer von Ars - Pfarrer Werner Laslop

„Schöne Ferien!“ oder „Laudato si!“ -  Pastoralreferentin Petra Roth

Zum Abschied von Niels Ketteler - Pfarrer Barthel Kalscheur

Mensch des Friedens - Pastoralreferentin Mareike Schraut

Zum Fest Mariä Heimsuchung am 02. Juli - Pfarrer Werner Laslop

Dreifaltigkeitsfest - Pfarrer Werner Laslop

Am Pfingstfest hört man bisweilen begeisterte Prediger - Pfarrer Barthel Kalscheur

Alle sollen eins sein - Pfarrer Thomas Berger

Christi Himmelfahrt - Pater Samuel

Silbernes Priesterjubiläum von Pfarrer Werner Laslop - Pfarrer Barthel Kalscheur

Der Friede sei mit Dir! - Pastoralreferent Franz-Josef Roth

Wussten Sie??? - Pfarrer Bartel Kalscheur

Praeludium - Pfarrer Werner Laslop

Schubladendenken - Pastor Thomas Berger

Opfer - Pastoralassistent Niels Ketteler

Trotz aller Ungewissheit „Ja“ sagen - Pastoralreferentin Petra Roth

„Wunder???“ - Pastoralreferentin Mareike Schraut

Veränderungsprozess - Seelsorgeteam

Geistliches Wort zum Karneval - Seelsorgeteam

Wenn sie angeklagt würden Christ zu sein ... - Pfarrer Werner Laslop

Gründung der Pfarrei St. Marien vor 100 Jahren - Pfarrer Barthel Kalscheur

Eine Kirche der Zukunft - Pastoralreferentin Mareike Schraut

Gott liebt uns - Pastoralassistent Niels Ketteler

Ein Leib und viele Glieder - Pastor Thomas Berger

Epiphaniegeschehen - Pfarrer Barthel Kalscheur

Ein glückseliges, neues Jahr 2019 - Pastor Thomas Berger

Ich bin so froh, dass ich nicht evangelisch bin - Pastoralreferent Franz-Josef Roth

Perspektivwechsel - Pfarrer Barthel Kalscheur

Das eigentliche Geschenk aber hat uns Gott gemacht - Pater Samuel Kidangil

„Ein frohes und gesegnetes neues Jahr!“ – Pfarrer Werner Laslop

Hochfest Christkönig - Pastoralassistent Niels Ketteler

Spiel des Lebens - Pastoralreferentin Mareike Schraut

Mehr wert als fünf Euro - 

Kult ohne Herz ist kalt! - Pfarrer Barthel Kalscheur

Hab nur Mut, steh auf, Jesus ruft dich - Pater Shajers

Ganz einfach - auch im Oktober - Petra und Franz-Josef Roth

„Was muss ich tun, um …?“ - Pfarrer Werner Laslop

Perspektivwechsel - Petra und Franz-Josef Roth 

Was brauche ich: Stärkenden Trost oder heilsame Mahnung? - Pfarrer Barthel Kalscheur

"Wer der erste sein will,.... - Pastoralreferentin Mareike Schraut

Aus dem Glauben müssen und sollen Taten folgen - Niels Ketteler, Pastoralassistent

Effata, öffne dich! - Michael Nühlen, Kirchenvorstand

"Die Zehn Gebote der Gelassenheit" - Pastoralreferentin Mareike Schraut

„Steh auf und iss"! - Pater Shajers

„Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern“ - Pfarrer Barthel Kalscheur

Sommerferien! - Pastoralreferentin Mareike Schraut

„Meine Gnade allein genügt dir“ Pfarrer Werner Laslop

Was ist der Tod? - Ein Schlaf, ein Übergang oder ein Ende? - Pfarrer Barthel Kalscheur

Hier stehe ich und kann nicht anders? - Petra und Franz-Josel Roth   

Bilder aus der Natur - Pater Samuel

Wo mir Gott aufgegangen ist - Diakon Andreas Brosthaus

Wie sieht eigentlich mein Sonntag aus? - Niels Ketteler

Fronleichnam - Pfarrer Barthel Kalscheur

Der Heilige Geist - Pfarrer Werner Laslop

Mütter und Väter - Pastoralreferentin Mareike Schraut

Zu Hause - Pastoralreferentin Mareike Schraut

So sind wir eingeladen, am Weinstock zu bleiben - Pfarrer Barthel Kalscheur

Erstkommunion 2018 - Pfarrer Barthel Kalscheur

Wir sind Zeugen - Werner Laslop, Pastor

Geistliches Wort zu Ostern - Pfarrer Barthel Kalscheur

Wir sind als sein Volk geheiligt - Pater Prasad Christudasan

Dankbarkeit

Jetzt können Sie sich aber mal kennen lernen - Pastoralreferent Franz-Josef Roth

Was bin ich bereite zu opfern?

Fastenzeit – Taufvorbereitungszeit für Erwachsene

Das Schweigegebot Jesu - Pfarrer Barthel Kalscheur

Jesus nimmt sich Zeit - Niels Ketteler, Pastoralassistent

Etwas andere Vorsätze - Pastoralreferentin Mareike Schraut

Die Hoffnung Gottes auf den Menschen - Pater Prasad Christudas

Gemeinsam gegen Kinderarbeit ... - Pastoralreferent Franz-Josef Roth

Im Blick zurück: Dankbarkeit! Im Blick nach vorne: Zuversicht - Pfarrer Barthel Kalscheur 

Weihnachten 2017 - Pfarrer Barthel Kalscheur


Archiv 2017

Archiv 2016

Archiv 2015

Archiv 2014

Archiv 2013

Scroll To Top