„Wer der Erste sein will,...

„Mein Haus, mein Auto, meine Yacht…“ - so hieß es vor einiger Zeit in einer bekannten Werbung. Wenn Menschen auf einander treffen, kommt es nicht selten vor, dass sie sich vergleichen oder wetteifern, um sich auf eine gewisse Weise darzustellen und nicht als das schwächste oder am wenigsten erfolgreichste Glied in der Kette dazustehen. Oft wird gerade beim Wiedersehen nach einiger Zeit erst einmal aufgezählt, was man bisher alles so erreicht hat, wie der eigene Status aussieht. Dabei werden bestehende Tatsachen gerne auch ein wenig beschönigt.
Auch die Jünger Jesu blieben von diesem Phänomen nicht verschont. Im Evangeliumstext dieses Wochenendes (Mk 9, 30-37) berichtet Jesus den Jüngern unterwegs von der fundamentalsten Sache überhaupt - seiner bevorstehenden Passion. Doch seine Jünger verstehen es nicht und haben wenig später nichts Besseres zu tun, als sich darüber auszutauschen, „wer von ihnen der Größte sei“. Ein doch sehr starker Gegensatz!
Dieses Geschehen zeigt zum einen, dass es damals schon wichtig war, für was und wen ich mich halte und worüber ich mich definiere. Und gerade in der heutigen Zeit bekommt die Außenwirkung durch die geposteten Statusmeldungen oder Selfies in den unterschiedlichen sozialen Netzwerken und Medien eine immer höhere Bedeutung und Relevanz. Die Selbstdarstellung wird immer wichtiger.
Zum anderen legt Jesus in diesem Bibeltext jedoch genau den Finger auf diese Wunde. Sein Satz: „Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein“ zeigt uns, wie wenig solches Wettstreiten in Wahrheit bringt. Und er gibt uns eine andere Richtung vor, in die es sich zu gehen lohnt.
Versuchen wir also, über die Außenwirkung hinaus zu schauen hin zu dem, was wirklich zählt und wichtig ist.
Mareike Schraut, Pastoralreferentin

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