Projekt Pilgerheiligtum

Eine seelsorgliche Initiative in unserer Pfarrgemeinde

Die Menschen mit Christus in Verbindung bringen, das war und ist die Aufgabe der Gottesmutter Maria. Viele Marienheiligtümer auf der ganzen Welt geben Zeugnis davon, auch das Schönstatt-Heiligtum. Das Neue beim Projekt Pilgerheiligtum ist:

Nicht wir pilgern zu Maria. Sie pilgert zu uns.

Die biblische Grundlage der Initiative ist die Stelle bei Lukas 1,39 ff.: Maria, die Christus trägt, scheut nicht den mühevollen Weg und geht über das Gebirge in das Haus von Elisabeth und Zacharias. Sie grüßt, und Gottes Segen wird erfahrbar.

Im Zeichen des Pilgerheiligtums geht die Gottesmutter Maria über das Gebirge unserer Zeit: Zeitmangel, Hektik, Sorgen und Probleme sind die Herausforderungen, die wir heute zu überwinden haben. Maria kommt monatlich in unser Haus, zu unserer Familie, in unseren Alltag, um uns zu grüßen und die Nähe Gottes zu vermitteln.

Die Initiative geht aus von der Internationalen Schönstattbewegung. Sie begann durch den brasilianischen Familienvater João Luiz Pozzobon. Mehrere Millionen Menschen in ca. 100 Ländern beteiligen sich. In mehr als 1.200 Orten Deutschlands ist die Pilgernde Gottesmutter unterwegs. Allein in unserem Bistum Münster gibt es ca. 500 Pilgerkreise.

Dem Alltag „Seele" geben durch das monatliche Kommen des Pilgerheiligtums

Und so geht es ganz konkret:

Ein Pilgerkreis wird gebildet mit 7 -10 Familien und Einzelnen, die nicht weit voneinander wohnen. Die Verbindung untereinander ist locker, ohne Verpflichtungen. Jeden Monat kommt das Gnadenbild von Schönstatt für ca. 3 Tage zu Besuch. Maria und Jesus werden als Gäste in unsere Häuser und Wohnungen aufgenommen. Sie sind unterwegs zu den Menschen.

Im Oktober 2000 hat Pastor van Doornick die ersten drei Pilgerheiligtümer gesegnet und in unsere Gemeinde ausgesandt. Inzwischen bestehen fünf Kreise.

Der „Besuch" der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt im Zeichen des Pilgerheiligtums lädt ein

  • sensibel zu bleiben für die Kostbarkeit des Augenblicks
  • Freiräume zu schaffen für die Begegnung mit Gott und untereinander
  • die Herausforderungen des Alltags der Sorge Gottes zu übergeben und das Leid des Lebens für andere zum Segen werden zu lassen.

Es soll ein bisschen schöner werden zuhause, in meiner Umgebung, im eigenen Herzen durch einen Augenblick Zeit, bewusst wahrgenommen und gelebt.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, sich auch einem Pilgerkreis anzuschließen, dann melden Sie sich doch bitte im Pfarrbüro oder direkt bei

Ursula Sundarp (Tel: 02064-51736)

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