Ein herzliches Willkommen in der Katholischen Tageseinrichtung für Kinder

Heilig Blut, Hagenstraße 14, 46535 Dinslaken
Telefon: 02064/ 827032-0,
E-Mail: kita.hlblut-dinslaken@bistum-muenster.de
Leitung: Nicole Weiner

Träger: Katholische Kirchengemeinde St. Vincentius M.
Pastor Gregor Kauling, Gartenstraße 22, 46535 Dinslaken
E-Mail: kauling-g@bistum-muenster.de

 

„Das Kind muss die Welt nicht als etwas Vorgefundenes erfahren,
es muss sie neu erfinden können.“

 

                                             

„Kindheit ist eine Entdeckungsreise.“

 

Nachfolgend möchten wir Ihnen einen ersten Einblick zur Einrichtung geben und das Konzept vorstellen. Sie können durch anklicken der folgenden Aufzählungen direkt zum jeweiligen Thema springen.

 

Bildung und Lernen

 

Bei ihren Versuchen, die Welt kennen- und verstehen zu lernen, beschreiten die Kinder ganz eigene Wege, indem sie vorhandene Materialien in kreative Konstruktionen und fantasievolle Objekte verzaubern, indem sie forschen, experimentieren und gestalten.

  • Wir wecken Interesse und Neugier, die WELT „be- greifen“ zu lernen.
  • Wir bewegen uns, sind in Bewegung, bewegen alle die unser Haus  besuchen und öffnen das „Tor zum Lernen“= BEWEGUNG
  • Wir vermitteln Kommunikation als Weg zum Miteinander.
  • Wir tragen Sorge für unsere Umwelt, für Tiere und Pflanzen.
  • Wir nutzen Kultur- Erfahrungen zum Öffnen von Horizonten.
  • Wir locken mit Musik und Tanz auf die Bühne des Lebens.
  • Wir gehen kreative Wege und geben fantastischen Ideen Zeit und Raum.

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Religion und Glaube

 

Der Mensch, als Geschöpf Gottes verstanden, ist die wichtige Begründung dafür, jedes Kind  seinem Entwicklungsstand, seinen Vorlieben, Neigungen und Interessen entsprechend ernst zu nehmen, zu fördern und liebevoll zu begleiten.

Neben der Wertschätzung der Individualität der Kinder, werden der Glaube an Jesus Christus und Grundregeln des sozialen Lernens und der Gemeinschaft erfahren und gelebt, unabhängig von Hautfarbe, Religion und Herkunft.

Die Erziehung der Kinder in unserem Haus ist Teil eines kommunikativen Vorgangs,

der Eltern, Kinder, Erzieherinnen und Gemeinde gleichermaßen einschließt und vielfältige Angebote bereithält.

Leitbilder zum katholischen Profil:

  • Wir sind ein wichtiges Zahnrad im Motor der Gemeinde.
  • Wir gestalten lebendige Glaubens- und Gemeinde- Erfahrungen.
  • Wir lassen die Gestalt Jesu im Alltag der Kinder lebendig werden.
  • Auf der Grundlage christlicher Werte sind wir eine Insel des Vertrauens, der Freundschaft u. der Toleranz.
  • Bei uns finden die Kinder Wertschätzung, Anerkennung, Geborgenheit, Vertrauen  und Liebe.

 

Glauben tut gut - Glauben schafft Gemeinschaft - Glauben verbindet

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Religiöse Erziehung

 

Unser Leben ist durchwoben mit religiösen Vorstellungen und Glaubensinhalten. Religiöse Erfahrungen haben eine einfache Verknüpfung zum Alltag und zur Lebenswelt der Kinder: Wind und Wasser, von denen alles Leben abhängt, das Licht als Orientierung, das Samenkorn, aus dem eine Pflanze wächst.

Das Wichtigste ist dabei zunächst, dass die Kinder das zu verstehen lernen, was sie in ihrer Welt erleben und Gelegenheiten, ihre eigene Lebenswirklichkeit zu deuten. Auf diese Weise verbinden sich natürliche Sachverhalte mit theologischen Inhalten zu einem religiösen Symbol.

Durch feste Rituale, wie Singkreise mit religiösen Liedern, Gebeten und Geschichten aus der Bibel, Bildmaterial und Bücher, Projekte zu religiösen Themen, unserer Bibelnacht, Erntedank- St. Martinsfeste, Nikolausfeiern, Palmprozession und Feiern zu Ostern und Weihnachten, erfahren die Kinder ein großes Spektrum an erlebbarem Glauben- Gott als einen liebenden und beschützenden Gott und Jesus Christus als aktuelles Vorbild( auch in der heutigen Zeit).

Durch Verknüpfungen mit der Pfarrgemeinde, erleben sich die Kinder  als wichtigen Teil der Gesamtgemeinde, erleben gemeinsame Freude, Feste, Brauchtum, Andacht und Messfeiern. Regelmäßig finden Familienmessen und Gottesdienste mit und ohne die Gesamtgemeinde  für die Familien der Kita statt. Traditionelle Lieder und Gebete haben ihren festen Platz im Alltag der Kita.

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Beobachtung und Dokumentation

 

Seit dem 1.08.2003 gibt es die Bildungsvereinbarung für das Land NRW, die Eltern, Tageseinrichtungen für Kinder und Grundschulen, zu gleichen Partner zusammenbindet. Diese Vereinbarung verfolgt das Ziel, vor allem die Bildungsprozesse in Tageseinrichtungen für Kinder vom vollendeten 3. Lebensjahr bis zur Einschulung zu stärken und weiter zu entwickeln.

Unter Berücksichtigung der Bildungsbereiche wird durch gezielte Beobachtung eine Bildungsdokumentation zum einzelnen Kind erstellt, die am Ende der Kindergartenzeit ausschließlich  den Eltern übergeben wird. Ohne die Einwilligung der Eltern dürfen Informationen und Inhalte der Dokumentation nicht an Dritte weitergegeben werden. Zusätzlich erstellen die Kinder im Laufe ihrer Kita- Zeit ihre eigene Dokumentation in Form eines Portfolios. Die Portfolios enthalten Darstellungen, Informationen und Interessen aus der Lebenswelt und dem Alltag des Kindes. Hierbei handelt es sich um Originalzeichnungen, schriftliche Arbeiten, Fotos, Fragebögen, Interviews, usw.

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Bewegung – Nassbereich – Kreativität

 

Unsere Kita bietet innen wie außen vielfältige Möglichkeiten zum Bewegen. Die Turnhalle und das Außengelände werden den ganzen Tag hindurch genutzt und  bieten viele Impulse und Reize, die eigenen Fähigkeiten zu erproben, zu verbessern und zu perfektionieren.

Materialien wie: Seilchen, Bälle, Reifen, Schwungseile, Rollbretter, Hängematten und Fahrzeuge usw. im Innenbereich, sowie Fahrzeuge wie große Lkws, Sandspielzeug große Röhren, Hölzer, Äste usw. für den Außenbereich, laden die Kinder zu immer wieder neuen fantasievollen und kreativen Spielen ein und schaffen viele Bewegungsanlässe. Die Kinder können sich ihre Bewegungsanlässe- Bewegungsbaustellen selber gestalten. Sie nutzen die Materialien je nach ihren Fähigkeiten, steigern die Schwierigkeitsgrade ihrer Konstruktionen und schaffen sich eine wichtige Grundlage zum Verständnis von Statik, Mechanik und logischem Aufbau aller bewegten und mechanischen Gegenstände.

Im Nassbereich kann an eigens dafür konzipierten Waschtischen, mit Wasser, Schaum oder Farbe experimentiert und gestaltet werden.

Für physikalische Erfahrungen stehen verschieden große Gefäße, Schläuche und Flaschen zur Verfügung.

 

 

Unser Atelier für kleine Künstler

Kreativität wird oft mit Kunst oder Musik in Verbindung gebracht. Sie ist jedoch weder auf das eine noch auf das andere begrenzt. Kreativität ist ein Prozess, der alles umfasst, was wir tun- unsere Handlungen, unsere Gedanken und Reaktionen.

Im Kreativbereich stehen den Kindern den ganzen Tag vielfältige Materialien wie Watte, Wolle, Pailletten, Papier jeder Art, Folie, aber auch Ton, Knete, Sand, Kork, Perlen usw. und natürlich Kleber, zur freien Verfügung. Verschiedene Stifte und Farben, die auch jederzeit verfügbar sind, ergänzen das Angebot und die Gestaltungsmöglichkeiten. Durch die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Materialien werden kreative Prozesse und Selbstbildungspotenziale beim Kind in Gang gesetzt.

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Leitbilder zur Individualität des Kindes, zu Beziehung und Atmosphäre

 

Wir nehmen die Kinder in ihrer Einzigartigkeit war.

Bei uns kommen die Kinder klein an und wir lassen sie groß rauskommen.

 

  • Wir machen Kinder zu Mitbestimmern.
  • Wir sorgen für schützende Nähe und nötige Distanz.
  • Wir lassen Stärken und Schwächen zu und sorgen für Wertschätzung, Unterstützung, Anerkennung, Förderung, Respekt und Ermutigung.
  • Wir ermöglichen „hautnahe“ sinnliche Erfahrungen und machen Kinder zu
    „ICH bin ICH´s“.
  • Wir schaffen Raum für vertrauensvolle Sicherheit und Geborgenheit.

 

Ziel ist es, den Kindern  den größtmöglichen Raum an Freiheit, an Zeit und Individualität zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit zu geben. Durch gezieltes Beobachten, intensiven Austausch unter Kolleginnen und den daraus resultierenden Impulsen, bieten wir Möglichkeiten zur Verwirklichung von individuellen Neigungen, Talenten und Fähigkeiten.

 

Wir vertrauen-  und trauen den Kindern viel zu!

Bäume dürfen erklettert werden, Scheren, Hämmer, Sägen und Messer sind nicht weggeschlossen, sondern gehören zum natürlichen Alltagsmaterial der Kinder.

 

Fantasie ist wichtiger als Wissen- Fantasie umspannt die Welt!  (Albert Einstein)

 

Die Kinder erleben die Erzieherinnen als sichere Partnerinnen, die Zuwendung und Trost spenden und durch Wärme und Nähe für Geborgenheit und Schutz sorgen.

Der Individualität des Kindes entsprechend wird ermutigt, motiviert, aufgefordert, unterstützt,  aber es werden auch Grenzen verdeutlicht, oder Verbindlichkeit und Verantwortlichkeit eingefordert.

Die Kinder bewegen sich selbst bestimmt im gesamten Gebäude und Außengelände und signalisieren den Erzieherinnen, wo sie spielen wollen, oder wo sie sich gerade befinden- was sie benötigen- ob sie, oder ein anderes Kind Hilfe brauchen usw.

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Stupsnasen - Naseweise - Spürnasen - Schnuppernasen

 

Bei uns gibt es STUPSNASEN (die neuen Kinder)- NASEWEISE (die Kinder des mittleren Jahrgangs), SPÜRNASEN(die angehenden Schulkinder) und SCHNUPPERNASEN(die zukünftigen Kinder).

Schnuppernasen-Club

Außerdem gibt es noch die Gruppe der zukünftigen Kita- Kinder- die Schnuppernasen.

Gemeinsam mit ihren Eltern haben sie die Gelegenheit, ungefähr ab November bis zum eigentlichen Eintritt in die Kita, 1x im Monat zum Schnuppern und Bekanntmachen, zum Kennen lernen der Räume und Erzieherinnen zu kommen und nach Herzenslust zu spielen. Auch die Eltern haben Zeit für Fragen, Gespräche mit Erzieherinnen, zum Kontakte knüpfen zu anderen Eltern und zum Kennen lernen des Hauses.

Erfahrungsgemäß gelingt der Einstieg im darauf folgenden Sommer für Eltern und Kinder viel einfacher und auch für das Team schafft dieses Angebot viele Vorteile. Die Kinder sind schon mit den Erzieherinnen vertraut und können sich leichter von den Eltern lösen. Eine bessere Einschätzung der Bedürfnisse der Kinder ist gegeben und ein Kontakt zu den Eltern ist bereits hergestellt.

Spürnasen- Club

Die angehenden Schulkinder erfahren sich noch einmal als Gruppe der Spürnasen in der Kita und haben dadurch Gelegenheit, noch weitere gruppenübergreifende Kontakte zu knüpfen.

Spürnasen sind wissbegierig, neugierig, wollen die Welt erforschen und Geheimnissen und allem was sie umgibt auf die Spur kommen.

Bei verschiedenen Themen und Projekten, erschließen sich die Kinder ihre nähere und weitere Umgebung. Nachdem die Kita zum vertrauten und bekannten Umfeld geworden ist, beschäftigen wir uns mit unserer Stadt, den dazu gehörigen Institutionen, wie Stadtbücherei, Feuerwehr, Rathaus, der alten Burgruine, dem Burgtheater, unserem Museum „Voswinckelshof“ und lernen viele spannende Einzelheiten über die Stadt und die Stadtgeschichte Dinslakens kennen.
 

Ich habe keine besondere Begabung- ich bin nur leidenschaftlich neugierig.
(Albert Einstein)

Einige Beispiele:

Zum Projekt „Licht und Dunkelheit“ besuchen wir unser Stadtmuseum, gestalten ein Öllicht nach alter Vorlage, entdecken bei spannenden Experimenten wie ein Stromkreis entsteht und machen eine Wanderung mit dem Nachtwächter durch die Altstadt.

Zum Projekt: „Erste Hilfe“ besuchen wir die Feuerwehr, lernen in der Arztpraxis Düx, was es bedeutet Erste Hilfe zu leisten, stellen eine Notfallkarte her, üben Notrufe abzusetzen und sicher und selbstbewusst zu telefonieren. Abschließend schult uns der Jiu- Jitsu Verein Dinslaken mit Tricks und Tipps zur Selbstbehauptung gegenüber Kindern und auch Erwachsenen.

Wir unternehmen Ausflüge in den Wald-  Zug- und Straßenbahnfahrten, um im Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln geübt zu sein, aber auch um zu lernen, als Gruppe zusammen zu bleiben und z.B. am Bahnsteig, oder beim Ein- und Aussteigen Disziplin zu üben, gemeinsam ein schönes Ziel zu erreichen, wie z.B. das „Erfahrungsfeld der Sinne“ in Essen-Katernberg.

Erkläre alles so einfach wie möglich - aber nicht einfacher!
(Albert Einstein)

 

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Theaterraum für Rollenspiel/Musik und Tanz

 

 

In Rollenspielen können die Kinder bestimmte Handlungsmuster nutzen und verändern. Die Fantasie dient nicht der Abwendung von der Realität, sondern zu deren Erforschung. Im Spiel können d ie Kinder ihre sozialen Beziehungen untereinander organisieren. Sie sammeln Erfahrungen mit geschlechtlicher, kultureller und sozialer Differenz.

„Heute will ich ein Löwe sein!“ Prozesse der Verständigung, der Kooperation, aber auch Konfliktlösungen finden im täglichen Spiel und besonders in unserem Theaterraum ihren Platz. Jedes Kind hat vielfältige Gelegenheiten, sich ungestört in individuelle Gestaltungsprozesse zu vertiefen.

 

 

Hier stehen viele Sachen zum Verkleiden, Requisiten, Schminksachen und Zubehör, wie Taschen, Kronen, Polizeimützen usw. den Kindern zur freien Verfügung. Die kleine Bühne lädt zum dramaturgischem Spiel und kleinen Bühnenstücken ein.

 

Musik und Tanz ist der Schlüssel zum Erleben der eigenen Kreativität und zum Lernen. Die Verbindung von rhythmischer Bewegung mit Liedern und Sprache hilft den Kindern, ihr Denken zu entwickeln, fördert die soziale und sprachliche Entwicklung sowie Selbstbeherrschung und Eigensteuerung. Musikalische Aktivitäten entwickeln die Sensibilität für Gefühle und für die Metaphorik der Musik. Frühe musikalische Aktivitäten führen später zu besseren Leistungen z.B. in Mathematik und Naturwissenschaften.

Den Kindern stehen verschiedene Instrumente wie Xylophone, Glockenspiele, Trommeln, Klangstäbe usw. und die verschiedensten Klangkörper zum Experimentieren zur Verfügung.

Sie lernen Klanggeschichten und musikalische Begleitungen zu erfinden und zu gestalten.

Sie bauen sich aus Alltagsgegenständen eigene Klangkörper und gestalten diese immer wieder neu. Kassettenrekorder mit Mikrofon laden ebenfalls zum Experimentieren mit der eigenen Stimme und selbst erzeugten Tönen ein. Eine große Auswahl an Musik der unterschiedlichsten Richtungen (Klassik, Musical, Entspannungsmusik, Musik unterschiedlicher Kulturen, Tanzmusik für Kinder usw.) wird bei verschiedenen Aktivitäten eingesetzt und angehört.

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Sprache, Natur und Außenbereich

 

Die Sprachentwicklung eines Kindes ist unmittelbar mit der Entwicklung der Wahrnehmung, der Motorik, des Denkens und des sozial- emotionalen Erlebnisbereiches verbunden und kann somit nur ganzheitlich gesehen werden. Es soll nicht die beeinflusste Sprache des Kindes im Vordergrund stehen, sondern das ganze Kind. Ganzheitlichkeit bedeutet, Sprache nicht über Üben, sondern über Handeln im Spiel, über die Bewegung oder über die Wahrnehmung erfahrbar zu machen. Es beinhaltet Zeit zum Zuhören, Zeit zum Spielen und Zeit zum Lernen zur Verfügung zu stellen.

In unserem Haus steht den Kindern, im Ruheraum oder „Leiseraum“, eine große Auswahl an Bildern-+ Sachbüchern zur ständigen freien Verfügung. Verschiedene Handpuppen, Kuscheltiere, Puppentheater und Puppen laden zur fantasievollen, sprachlichen Auseinandersetzung ein.

Sprach- und Fingerspiele, Quatsch- und  Bewegungsgeschichten, Lieder und Reime, Kreisspiele, Rätsel und Geschichten, fördern den Spaß und die Freude am Sprechen und tragen ebenfalls zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Sprache bei.

Die Erzieherinnen nehmen sich viel Zeit für Gespräche, Vorleserunden, Geschichten und Bücher. In jedem Ruheraum befindet sich ständig eine Auswahl an verschiedenen Sach- und Bilderbüchern. Eine weitere Buchauswahl steht im Regal im Flur zur Verfügung und die Auswahl kann von den Kindern nach eigenem Ermessen getroffen werden.

„Wann kommt der Jörg?“

Ein ehrenamtlich tätiger „Senior“ bereitet den Kindern viel Freude mit seinen Besuchen in der Kita, beantwortet mit viel Geduld Fragen zur Lebenswirklichkeit der Kinder, liest unermüdlich Märchen und Geschichten, oder spielt „Lieblingsspiele“ und schafft eine wunderbare Verbindung zwischen Kinder- und Großelterngeneration.

 

Darum liebe ich die Kinder, weil sie die Welt und sich selbst noch im schönen Zauberspiegel ihrer Fantasie sehen. (Theodor Storm)

 

Der Natur- und Außenbereich ist sinnlich anregend, veränderbar und relativ natürlich gestaltet. Es gibt jungen Baum- und Strauchbestand, der das Gelände entsprechend einfriedet.

Die lebendige Erfahrungswelt der Natur gibt der Fantasie der Kinder ständig neue Nahrung. Sie kommen Geheimnisvollem auf die Spur, sie können mit Unfertigem hantieren und machen visuelle, akustische, körperliche, atmosphärische und emotionale Erfahrungen.          

Schaufeln, Schubkarren, verschiedene Gefäße und Fahrzeuge, wie Roller, Kettcars und große Lastwagen ergänzen das Angebot.

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Leitbilder zur Elternarbeit

 

  • ELTERNARBEIT wird bei uns Großgeschrieben.
  • Es geht nur mit den Eltern.
  • Zufriedene Eltern sind zufriedene Kunden.
  • Eltern brauchen Information, Transparenz und Mitspracherecht.
  • Bei uns fühlen sich Eltern angenommen und verstanden.
  • Für die Entwicklung der Kinder sind Austausch und gemeinsame Aktivitäten von großer Bedeutung.

Durch die veränderte Lebenssituation vieler Familien, entsteht auch eine neue Herausforderung bezüglich der Elternarbeit in der Tageseinrichtung. Verschiedene Familienmodelle mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Problemen bedürfen innovativer und flexibler Angebote und individueller Begleitung.

Es ist für uns selbstverständlich, den Eltern unseres Hauses mit Freundlichkeit und Sensibilität zu begegnen und ihnen bei all ihren Sorgen und Fragen mit Verständnis zur Seite zu stehen. Wir stehen in ständigem Austausch mit den Eltern und sind sichere und verbindliche Erziehungspartner. Insbesondere die Eltern der 2 Jährigen haben einen großen Informations- und Gesprächsbedarf und erhalten auf alle Fragen eine Antwort. Die Zufriedenheit der Eltern hat für uns oberste Priorität und bei Bedarf erhalten die Eltern jederzeit Hilfe und Unterstützung, in der für sie vielleicht gerade schwierigen Lebenssituation.

Die Eltern erhalten monatlich und zu aktuellen Anlässen Briefe und Informationen (z.B. am schwarzen Brett, an der Gruppentür, durch Elternbriefe) durch die sie über alle wichtigen Dinge der Kita informiert sind. Unsere Kita- Zeitung „Krümelkurier“ besteht aus einem Redaktionsteam der Eltern und informiert zusätzlich aus Elternsicht zu aktuellen Themen. Das Redaktionsteam trifft sich regelmäßig und plant die aktuellen Neuerscheinungen.

Eltern+ Kind Angebote wie Ausflüge, Schwimmen, Spielnachmittage, Vatertage, Elterncafe´, haben ihren festen Platz in unserem Angebotsplan. Elternabende zu aktuellen Themen wie: Sexualerziehung, religiöse Erziehung, Streit, Ängste usw. sind etabliert und werden von einer großen Zahl von Eltern genutzt.

Unser Elternrat wird durch regelmäßige Treffen mit dem Team und eine große Informationsdichte aktiv in unsere Arbeit einbezogen und unterstützt uns engagiert und entlastend.

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Leitbilder zur Betreuung

 

  • Wir bieten bedarfsgerechte Öffnungszeiten mit individuellen Angeboten für verschiedene Bedürfnissse.
  • Wir gewährleisten feste Bezugspersonen in allen Gruppen.
  • Wir sind ein Haus für Kinder, Eltern, Geschwister und Gäste – für die ganze Familie.
  • Auch in Notfällen kann man auf uns bauen.

Regelmäßig werden die Öffnungszeiten nach Durchführung einer Bedarfsermittlung festgelegt. Die Kinder werden jeden Morgen in ihrer Gruppe von ihrer Gruppenleiterin empfangen und betreut.  Feste Bezugspersonen begleiten die Kinder durch den Tag und sind verbindliche und vertrauensvolle Ansprechpartner.

Feste Vertretungskolleginnen sorgen für Konstanz und Sicherheit, auch bei Urlaub und Krankheit der eigentlichen Betreuungspersonen. Eine entsprechende vorbereitende Einweisung und Fachkompetenz der Vertretungskräfte ist selbstverständlich. Die Eltern erhalten im Aufnahmegespräch erste Informationen und Beratung zum Betreuungsangebot und werden bei der Aufnahme noch einmal gezielt zu ihrem aktuellen Bedarf informiert. In Notfällen können Eltern für einen bestimmten Zeitraum in andere Betreuungsangebote wechseln.

Ferien und Schließzeiten werden im Elternrat, bzw. in der Elternvollversammlung besprochen und so früh wie möglich bekannt gegeben. Die Ferienschließzeiten orientieren sich an den Schließzeiten der anderen Kitas der Pfarrgemeinde St. Vincentius, sodass immer eine Ausweichmöglichkeit zur Betreuung der Kinder gewährleistet ist.

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Öffnungszeiten und Personal

 

45 Stunden Betreuung
Montag- Donnerstag 7.30h - 17.00h
Freitag 7.30h - 14.30h

35 Stunden Betreuung (Regelbetreuung)
Montag 7.30h - 12.45h
Dienstag-Donnerstag 7.30h - 12.45h und 14.00h - 17.00h
Freitag 7.30h - 12.30h

35 Stunden Betreuung (Blocköffnung)
Montag- Freitag 7.00h - 14.00h

25 Stunden Betreuung
Montag- Freitag 7.30h - 12.30h

 

Personalverteilung

1. Gruppe Ic : 20 Kinder davon 4 U3
1 Gruppenleitung/Leitung     39.0 Std.
1 Ergänzungskraft 39.0 Std.
1 Ergänzungskraft 39.0 Std.
1 Vorpraktikantin 30.0 Std.

2. Gruppe IIIb: 25 Kinder 35 Stunden
1 Gruppenleitung 39.0 Std.
1 Jahrespraktikantin 39.0  Std.
1 Ergänzungskraft 26.0  Std.

3. Gruppe IIIc/IIIb: 20 Kinder 35 Stunden
                                  5 Kinder 25 Stunden
1 Gruppenleitung 39.0  Std.
1 Ergänzungskraft 39.0 Std
1 Ergänzungskraft 36.0  Std.

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Über-Mittag Betreuung / 45 Stunden

 

Seit dem 1.08.1999 wird in unserem Haus eine Über-Mittag Betreuung  angeboten.

Zwei feste Bezugspersonen, die durch spezielle Fortbildungen zum Thema: „Ernährung und Hygiene“ geschult sind, betreuen die Kinder ausschließlich. (Ausnahmen sind lediglich Krankheit und Urlaub.)

Das Essen wird von einem Cateringservice, der sich auf Schulen und Kitas spezialisiert hat, geliefert. Das Essen ist sehr abwechslungsreich und besteht aus modernen und traditionellen Gerichten, mit viel Gemüse und Salat.  Der Nachtisch besteht aus Obst, Quarkspeisen, oder Rohkost. Generell achten wir auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung der Kinder und vermitteln dies auch im Kita- Alltag. Z.B. durch Projekte zum Thema: „Ernährung“, gemeinsames Einkaufen mit den Kindern, Müllvermeidung, keine süßen Sachen zum Frühstück usw.

Die Kinder nehmen ihre Mittagsmahlzeit an den Tischen im Bistro und in der Küche ein, die von einer verantwortlichen Erzieherin mit den Kindern gemeinsam, mit Tischdecke oder Stoffsets, Porzellangeschirr und komplettem Besteck, eingedeckt werden. Bis das Essen fertig ist und alle versammelt sind, bleibt noch Zeit für Gespräche über wichtige Erlebnisse, eine Geschichte, ein Fingerspiel, oder spannende Rätsel usw.

Vor dem Essen sprechen die Kinder entweder ein Tischgebet oder singen ein passendes Lied zum gemeinsamen Mahl, bevor sich jeder selbst seinen Teller auffüllen kann. Getränke werden selbständig eingefüllt, oder von der Erzieherin helfend begleitet. Die Kinder essen in entspannter und ruhiger Atmosphäre und Störungen jeglicher Art sind nicht gewünscht. Die Eltern sind angehalten nicht vor 14.00h zum Abholen zu erscheinen. Die meisten Kinder verbleiben aber bis 17.00h.

Nach dem Essen wird gemeinsam das Geschirr in die Küche gebracht und die Spülmaschine befüllt.  Die Tische werden gemeinsam mit den Kindern gesäubert und  die „alte Ordnung“ wieder hergestellt. Anschließend kann jedes Kind seinen Bedürfnissen entsprechend, den Tag weiter gestalten.

Am Vormittag steht den Kindern ein Obst- und Gemüsebuffet zur freien Auswahl. Hier können sie sich nach Herzenslust bedienen. Die Eltern zahlen 4.-€ im Monat und brauchen ihren Kindern keinerlei Obst und Gemüse von zu Hause mitgeben.

 

Darum können wir die Kinder nach unserem Sinne nicht formen;
 wie Gott sie uns gab,
so muss man sie lieben, sie erziehen aufs Beste
und jeglichen lassen gewähren,
denn das eine hat die, die anderen jene Gaben.
Jedes braucht sie und
jedes doch nur auf eigene Weise gut und glücklich.

(Johann Wolfgang v. Goethe)

 

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U3-Betreuung

 

Zweijährige Kinder sind keine kleinen dreijährigen Kinder. Zweijährige beginnen gerade erst, ihr Ich-Bewusstsein zu entwickeln. Sie sind in dieser Phase noch sehr an die primären Bezugspersonen gebunden. Aus der Sicherheit dieser Bindung heraus entwickeln sie zunehmend Selbständigkeit. Sie gehen kurzzeitig auf Entdeckungsreise oder widmen sich eigenen Aktivitäten, brauchen aber immer wieder die Möglichkeit, sich ihrer Bezugsperson  zu vergewissern und Kontakt aufzunehmen.

 Uns geht es deshalb darum, den Übergang des Kindes aus der Bindung an die ursprünglichen Bezugspersonen zu neuen Bezugspersonen (Erzieherin) so zu gestalten, dass dies bei den Kindern mit guten Emotionen einhergeht. Es soll sich wohl fühlen. Die alten Bezugspersonen sollen dabei nicht verloren gehen, sondern nur durch neue Bezugspersonen erweitert werden. Um diese Gedanken umzusetzen, haben wir uns für das „Berliner Eingewöhnungsmodell“ entschieden.

Wir erwarten, dass die Familien, deren Kinder wir aufnehmen, dieses Modell mit unterstützen.

Unabhängig von diesem Modell orientieren wir uns am Entwicklungstempo des einzelnen Kindes. Kein Kind soll gedrängt werden. Es ist wichtig, dass die Eingewöhnungsphase gelingt, weil dies entscheidend für die gesamte Kindergartenzeit ist. Eine nicht gelungene Eingewöhnung kann zu bleibenden Störungen in der Eltern-Kind Bindung führen.

 

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ (arabisches Sprichwort)

 

Die frühkindliche Erziehung ist in erster Linie Selbstbildung durch das Spiel. Es kommt weniger darauf an, was Bezugspersonen vorgeben. Die Erzieherinnen begleiten und unterstützen die Eigeninitiative des Kindes. Auch das Erlernen von Alltagstätigkeiten (z.B. An- und Ausziehen, Essen mit Besteckt usw.) ist eine wichtige Lernerfahrung, der wir Zeit und Raum geben. Dabei hat jedes Kind sein eigenes Tempo.

Ruhen und Schlafen

Wir gehen dem individuellen Ruhebedürfnis der Kinder nach. Die Kinder brauchen nach einer Zeit der Bewegung und des Spielens Ruhepausen, um neue Kräfte zu sammeln. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, Kindern das Gefühl zu vermitteln, dass sie schlafen dürfen und nicht schlafen müssen. Ebenso gehört dazu, dass sie eine liebevolle Zuwendung erfahren, und Ihnen ein Kuscheltier, Tuch, Schnuller oder ein anderes vertrautes „Übergangsobjekt“ das Einschlafen erleichtert. So können sie Eindrücke verarbeiten und festigen.

Sauberkeitserziehung

Die Sauberkeitserziehung ist in erster Linie Aufgabe der Eltern und kann vom Kindergarten nur unterstützt werden.

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen ist wichtig.

Essen

Essen ist nicht allein Nahrungsaufnahme, sondern ein komplexes soziales Geschehen. Die Kinder sollen Essen als gesunde und vollwertige Ernährung gemeinsam mit anderen erfahren. Dabei wird auf eine gute Atmosphäre geachtet und der Tisch ansprechend gedeckt. Ab 11.30h ziehen sich die 2 Jährigen mit ihrer Erzieherin in die Küche zurück, die mit TrippTrapp Stühlen ausgestattet, einen sicheren und ruhigen Essplatz bietet. Anschließend begeben sich die Kinder in den Ruheraum. Jedes Kind bestimmt selbst den Ort, an dem oder ob es auf der Matratze oder im Nest schlafen möchte. Schlafrituale werden gepflegt und wertgeschätzt. (z.B. Kuscheltier, Schnuller usw.) Die Räume bieten eine angenehme und entspannte Wohlfühlatmosphäre.  16

 

„Ich glaube daran, dass das größte Geschenk,

das ich von jemanden empfangen kann, ist,

gesehen, gehört und berührt zu werden!

Das größte Geschenk, das ich geben kann,

ist den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und berühren.

Wenn das geschieht, entsteht Beziehung.“ (Virginia Satir, Familientherapeutin)

 

In unserem Haus gibt es viele Spielanreize und Materialien für 2-Jährige. Podeste, Decken, große und kleine Bausteine, Fahrzeuge, Mitfahrwagen, Küchenutensilien und vieles mehr. Eine Fachkraft ist, neben dem übrigen Betreuungspersonal, feste Bezugsperson für die U3 Kinder. Sie geht mit den Kindern zum Essen, begleitet sie zum Schlafen und führt sie durch den Tag. Jedes Kind wird individuell in seiner Entwicklung gesehen und unterstützt.

Aber auch die übrigen Mitarbeiterinnen nehmen  Kontakt zu den Kleinen auf, sorgen für Vertrauen und betreuen diese Kinder, je nach Bedarf, mit.

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Kooperationen und Kontakte

 

Kooperation mit dem Familienzentrum Marienheim
Brückstraße 23+17
46535 Dinslaken
Telefon: 02064/ 52254
info@kitamarienheim.de
Leitung: Renate Witgens

 

Weitere Kooperationspartner:

Kita Karl Leisner Haus
Karl Leisner Straße 23
46535 Dinslaken
Telefon: 02064/ 18608
Kita.karl-leisner@dekanat-dinslaken.de
Leitung: Cornelia Bergmann

Kita St. Johannes
Auf der Brey
46535 Dinslaken
Telefon: 02064/ 53641
Kiga_st.johannes_eppinghoven@t-online.de
Leitung: Birgit Simons

Kinderpsychiatrische Praxis
Christof Sturm
Gudrunstraße 57
46537 Dinslaken
Telefon: 02064/ 777131
Ansprechpartner: Christof+ Christa Sturm

Praxis für Kindergestalttherapie und Psychotherapie
Hedwigstraße 58
46537 Dinslaken
u.pluskota@arcor.de
Ursula Pluskota

Frühförderstelle Dinslaken
Albert- Schweitzer- Einrichtungen
Hünxer Straße 81
46535 Dinslaken
Telefon: 02064/ 18775
ffdinslaken@ase-dinslaken.de
Leitung: Barbara Weißenfels

Sozialpädiatrisches Zentrum Wesel
Pastor-Janßen-Str. 8-38
46483 Wesel
Telefon-Nr. 0281/104 1670
Leitung: Dr. med. Ullrich Raupp

Sozialpädiatrisches Zentrum Dinslaken
Hofstraße 19
46535 Dinslaken
Telefon: 02064/ 441442
gsf@st-vinzenz-hospital.de

Praxis für Ergotherapie
Johannsen- Emmerich
Rotbachstraße 115
Kerkmannstr. 2
46535 Dinslaken
Telefon: 02064/ 770901
Hella Johannsen- Emmerich

Ehe- Familien- und Lebensberatungsstelle Dinslaken
Duisburger Straße 34
46535 Dinslaken
Telefon: 02064/ 58645
Edith Schrameyer

Kontakt Tagespflege
Amt für Kinder und Jugend
Wilhelm- Lantermann- Str. 65
46535 Dinslaken
Telefon: 02064/ 66-457
Elke Schroer

Museum Voswinckelshof
Elmar- Sierp- Platz 6
46535 Dinslaken
Telefon: 02064/ 777174
Museumspädagogin: Cordula Hamelmann

Grundschulen

Hagenschule
Hagenstraße 139
46537 Dinslaken
Telefon: 02064/ 51395

Bruchschule
Schulstraße 5
46537 Dinslaken
Telefon: 02064/ 52425

Gartenschule
Gartenstraße 17
46535 Dinslaken
Telefon: 02064/ 72751

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