Nacht der Kirchen

Hunderte von Kerzen und farbige Lampen schimmern in der Kirche. Besinnliche Taizé-Musik erklingt im Hintergrund. Weihrauchduft umhüllt den Tabernakel. Eine besondere Stimmung durchflutet den ganzen Kirchenraum.

Im Rahmen der Vorbereitungen auf ihre Firmung sind die Jugendlichen zur „Nacht der Kirchen“ in St. Marien und St. Johannes eingeladen. Die Kerzen führen sie zu insgesamt sieben verschiedene Stationen durch die Kirche. Dort werden sie angeregt, über ihren Glauben und ihre Verbindung zu Gott nachzudenken.

Dies geschieht auf ganz unterschiedliche Art und Weise, z.B. durch ein Lied oder an einer Station hängt ein Mobile. Dort sind verschiedene Sätze aus der Bibel wie „Gott ist Liebe“ oder „Der Herr ist mein Licht und mein Heil“ befestigt. Interessiert lesen sich die Firmlinge die Sätze durch und können dann noch einmal für sich selber überlegen, was diese Sätze über Gott sagen.

Eine weitere Station entlang der Kerzenkette führt zu einem großen Bild. Es ist noch nicht fertig. Die Fläche lädt dazu ein, den Satz „Gott ist für mich …“  mit eigenen Gedanken zu vervollständigen.

Die letzte Station vor der Sakristei führt zum offenen Tabernakel. Diese Station vor dem Leib Christi bietet Gelegenheit zum Verweilen und die Firmlinge haben Zeit für ihr persönliches Gespräch mit Gott.

In kleiner Runde endet die Nacht der Kirchen in der Sakristei mit einem gemeinsamen Gebet. Manche Firmlinge tauschen sich über ihre Eindrücke aus – andere gehen ihren Erfahrungen lieber selber noch einmal nach. Aber die meisten sind sich einig: Es war schön, Kirche mal anders zu erleben.

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